Wissen hilft weiter - Gründlich informiert über ADHS
Grundlage jeder Therapie muss, wie bei allen chronischen Erkrankungen, die gründliche Information der Familie sein. Dazu zählt auch die altersentsprechende Aufklärung des Kindes oder Jugendlichen über das Störungsbild und seine Ursachen.
Entlastung für die Eltern
Für die Familie stellt sich häufig die Frage, ob die eigene Erziehung schuld an dem auffälligen Verhalten des Kindes ist. Auch die in der Regel vorwurfsvolle Haltung Dritter überfordert die Eltern oft.
Partnerschaftskonflikte um Erziehungsfragen können entstehen und die Erwachsenen leiden insgesamt unter der ständig herrschenden Anspannung.
So hilft schon eine ausführliche Aufklärung und Beratung im ersten Schritt den Eltern, lässt sie durchatmen und entlastet die familiäre Problemsituation immens. In späteren Therapien werden dann Erziehungskonzepte vermittelt, die die Eltern zusätzlich entlasten.
Mehr zu Erziehungskonzepten bei ADHS
Mehr wissen = mehr helfen
Eine kontinuierliche Betreuung und Beratung zu den immer wieder auftretenden Fragen ist hilfreich. Wenn die Eltern über die Besonderheiten ihres Kindes informiert sind, können sie durch eine Strukturierung des Umfeldes und die Bereitstellung einfacher Hilfen sehr zur Besserung der Situation beitragen.
Auch die Schule sollte gut informiert sein. Nur dann kann der Erfahrungsschatz der Lehrer, aber auch ihre präzise Beobachtung der erreichten Fortschritte, für die Behandlung genutzt werden.

