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ADHS in Ausbildung und Beruf – ein hartes Stück Arbeit

Der Einstieg in das Berufsleben sowie der spätere Berufsalltag gestaltet sich bei vielen ADHS-Betroffenen schwierig. Die typischen ADHS-Symptome können zwar oft besser kontrolliert werden – trotzdem stellen sie im Berufsleben eine große Belastung dar.

ADHS in der Ausbildung

Wie zur Kindergarten- und Schulzeit stoßen Jugendliche mit ihren charakteristischen Verhaltensmustern auch in der Berufsausbildung auf Ablehnung und mangelndes Verständnis. Die geringe Fähigkeit zur Ausdauer setzt sich auch im Jugendalter fort, teilweise gepaart mit mangelndem Antrieb und Interesselosigkeit.

ADHS-Betroffene wirken auf Arbeitgeber nicht selten missgelaunt, desinteressiert und faul. Rebellisches und vorlautes Verhalten führen oft dazu, dass das Arbeitsverhältnis schnell wieder gelöst wird. Manche Teenager sind zwar überwiegend unauffällig, plötzliche, heftige Wutausbrüche erschweren jedoch das Verhältnis zu den Arbeitskollegen2,5.

ADHS im Beruf

Nicht immer "wächst sich ADHS aus". Aufgrund ihrer Erkrankung fehlt es manchen Erwachsenen mit ADHS an Ausdauer, was zu Problemen am Arbeitsplatz führen kann. Langatmige Sitzungen und eintöniges Arbeiten werden zu Stressfaktoren. Zusätzlich kommt nicht selten das Unvermögen hinzu, angefangene Arbeiten zu Ende zu führen. Bei der Arbeit beschäftigt man sich zu lange mit Nebensächlichkeiten und die wesentlichen Aufgaben werden nicht richtig erledigt2,5.

Vergesslichkeit und Unzuverlässigkeit verstärken die Neigung zur mangelnden Selbstorganisation und belasten das Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten7.

Mehr zum Arbeitsalltag und warum ADHS auch Chancen bieten kann.

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