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Freundeskreis – Selbstbewusst gegen Ausgrenzung

Kinder mit ADHS wirken auf ihre Umwelt aufgrund ihrer Impulsivität oft unberechenbar, was den Aufbau von Beziehungen zu Gleichaltrigen erschwert.

Mit anderen Kindern geraten sie häufig in Streit. Keiner will mit ihnen spielen. Beim Mannschaftssport führt dies regelmäßig zu Problemen und zur Ablehnung durch Gleichaltrige. Die betroffenen Kinder spüren diese Ablehnung deutlich und ziehen sich zurück.

Die fehlende Integration in eine Gruppe und das Fehlen fester Freundschaften sind für sie oftmals mit einem hohen Leidensdruck verbunden.

Fördern Sie Kontakte

Versuchen Sie, Kontakte Ihres Kindes mit Gleichaltrigen zu fördern, damit es nicht das Gefühl bekommt, ausgeschlossen zu sein und sich noch mehr zurückzieht. Häufig kapseln sich die Kinder aus Angst, unbeliebt zu sein, ab, auch wenn dies gar nicht wirklich der Fall sein muss. Kindergeburtstage sind z.B. ein perfekter Anlass, die soziale Integration des Kindes zu fördern.

Stärken Sie das Selbstbewusstsein

Kinder mit ADHS sind in der Regel offene, fröhliche Menschen. Häufig führt jedoch das Gefühl der Ausgrenzung zu einer Beeinträchtigung des  Selbstwertgefühls. Loben Sie daher ihr Kind regelmäßig, stärken Sie sein Selbstbewusstsein und meiden Sie direkte Vergleiche zu anderen Kindern. Bereits die Anstrengungsbereitschaft ihres Kindes sollte deutlich von Ihnen anerkannt werden.