Kinder mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, Freundschaften zu knüpfen und stabile Beziehungen aufzubauen. Doch gerade dies ist für die kindliche Entwicklung von großer Bedeutung.
Neben den Eltern als zentrale Bezugspersonen spielen vor allem die Beziehungen zu Gleichaltrigen im Leben von Kindern eine wichtige Rolle. Wie eine Studie von Unicef und der Zeitschrift GEOlino1 ergab, stehen bei den Sechs- bis 14-Jährigen Familie und Freunde klar im Mittelpunkt. Der Zusammenhalt untereinander, ein vertrautes Umfeld, Geborgenheit und Zuverlässigkeit zählen zu den Werten, die von Kindern besonders geschätzt werden. Freundschaften zu Gleichaltrigen leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur kindlichen Entwicklung. Bereits im Kindergartenalter wird so das Sozialverhalten der Kleinen gefördert. Sie lernen, auf andere einzugehen und Konflikte zu lösen. Und mehr noch: Jungen und Mädchen mit engen Freunden haben mehr Selbstvertrauen und sind weniger ängstlich2.
Im Wechselbad der Gefühle
Kinder mit ADHS haben allerdings oft Schwierigkeiten, Beziehungen zu Gleichaltrigen oder auch in der Familie aufzubauen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn ADHS das Leben der Betroffenen situationsübergreifend und nicht nur in bestimmten Lebensbereichen (z. B. in der Schule) massiv beeinträchtigt. Diese Kinder sind nicht nur von den Kernsymptomen Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität betroffen. Sie haben häufig auch emotionale und soziale Probleme: mal haben sie sich einigermaßen gut im Griff, mal weniger. Dieses Wechselbad der Gefühle kann die emotionale Befindlichkeit der betroffenen Kinder stark beeinträchtigen, und ihr Verhalten macht sie für ihr Umfeld oft unberechenbar. „Ich spürte, dass es auf Dauer keiner mit mir aushalten konnte“, erinnert sich
der 15-jährige Lukas an seine Kindheit mit ADHS.
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Normale Entwicklung des Kindes fördern
Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Aufbau freundschaftlicher Beziehungen zu Gleichaltrigen: „Ich werde nie zu einem Kindergeburtstag eingeladen“ oder ähnliche Aussagen bekommen Eltern von Kindern mit ADHS immer wieder zu hören. Derartige Zurückweisungen können auch das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und sogar zu sozialer Isolation führen3,4. Bei diesen Kindern ist es wichtig, neben den Kernsymptomen Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität auch die Lebensqualität zu verbessern. Da sich ADHS in diesen Fällen auf nahezu alle Lebensbereiche auswirkt, kann eine kontinuierliche Behandlung von morgens bis morgens helfen. Diese kann sowohl auf der Leistungsebene als auch auf der emotionalen Ebene für eine normale Entwicklung des Kindes ausschlaggebend sein.
Stressfreier Kindergeburtstag
Der eigene Geburtstag ist für Kinder wohl der schönste Tag des Jahres. Auf die Feier mit den Freunden aus der Schule oder dem Kindergarten freuen sich die meisten bereits Wochen oder Monate zuvor. Hat ein Kind Schwierigkeiten, eigenständig Freundschaften aufzubauen, ist der Kindergeburtstag ein guter Anlass, Kontakte zu Gleichaltrigen zu fördern. Damit die Feier für alle ein voller Erfolg wird, sollten allerdings einige Regeln beachtet werden:
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Ideen für Themengeburtstage:
Viel Spaß beim Feiern!
Gut versorgt auf Reisen
Eine Garantie für Gesundheit gibt es auch im Urlaub nicht. Gegen harmlosere Zwischenfälle wie kleine Verletzungen oder Sonnenbrand, aber auch ernstere Erkrankungen wie Fieber oder Durchfall kann man sich dagegen wappnen – mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. Bevor es auf große Fahrt geht, sollte daher immer geprüft werden, ob auch alle wichtigen Medikamente und Hilfsmittel mit im Gepäck sind. Dazu gehören:
Die Reiseapotheke sollte ausreichend vor Hitze und Kälte geschützt und kindersicher aufbewahrt werden. Für bestimmte verschreibungspflichtige Präparate benötigt man in einigen Ländern eine ärztliche Bescheinigung. ADHS-Medikamente, die nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, können dagegen genauso mitgenommen werden wie andere Arzneimittel dieser Art.
Weitere Informationen zur Mitnahme von Medikamenten auf Auslandsreisen erhalten Sie hier.
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