Kollegen und Vorgesetzte – rechtzeitig informieren
Auch im Berufsalltag mit den Kollegen kann gelten: Nur wer ausreichend über ADHS informiert ist, kann es auch als Krankheit akzeptieren und entsprechend damit umgehen.
Sofern am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz eine spürbare Beeinträchtigung des sozialen oder beruflichen Verhälnisses zu Kollegen oder Vorgesetzten vorliegt, kann eine frühe Aufklärung oft deeskalierend wirken.
Falls die Erkrankung keinerlei Belastung für das berufliche Umfeld darstellt, müssen Sie natürlich weder Kollegen noch Vorgesetzte aufklären. Häufig können ADHS Betroffene im Beruf von ihrer Krankheit profitieren.
Stärken nutzen
Wenn die berufliche Tätigkeit Freude macht und sich der Betroffene/die Betroffene von Kollegen akzeptiert und geschätzt fühlt und er/sie zudem Erfolge hat, so ist er hoch motiviert, ehrgeizig und zeigt oft viel Einsatz und Hilfsbereitschaft. Kreativität, Phantasie und Spontanität sind weitere positive Eigenschaften, die oft bei von ADHS Betroffenen zu beobachten sind.

