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Wie wird behandelt?

ADHS ist nach heutigem Wissen nicht heilbar. Es können aber spontan oder mit therapeutischer Hilfe Bewältigungsstrategien entwickelt werden, die es ermöglichen, mit der Störung besser zurecht zu kommen. Durch eine geeignete Therapie lernt der Betroffene, sein vorhandenes Potenzial zu nutzen und mit seinen Schwächen umzugehen. Die Therapie sollte dazu führen, dass sich schulische Leistungen, soziale Kompetenz und Selbstwertgefühl verbessern. Behandelt wird sowohl mit Medikamenten als auch mit psychotherapeutischen Methoden und Erziehungskonzepten.

Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

Die Behandlung der ADHS ist so individuell wie das Krankheitsbild selbst. Je nach Schweregrad und auftretender Symptomatik verändern sich die Schwerpunkte der Therapie. Eine medikamentöse Behandlung mit Stimulanzien ist in vielen Fällen erforderlich, damit eine Psychotherapie überhaupt erst zur Wirkung kommen kann.

Um ein besseres Verständnis für die Erkrankung zu erhalten, sollten sich Eltern von ADHS-Kindern ausgiebig informieren. Das schafft eine neue Sichtweise für das "problematische Kind" und führt zur veränderten Erziehungshaltung. Neben der Behandlung durch Fachleute (Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen) sind Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen hilfreich. Auch andere Erziehungspersonen (Betreuer im Kindergarten, Lehrer) sollten in die spezifischen Besonderheiten der ADHS eingewiesen werden, um das richtige Gespür für das Kind und seine Erkrankung zu bekommen.

 

 

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Quellen

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  • Ryffel, Dr. M.: Die Aufmerksamkeitsstörung, Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung / Hyperaktivität e. V. aus: Vereinszeitschrift "Was nun?, Ausgabe 2, 1996
     
  • Krause, Johanna; Ryffel-Rawak, Doris: Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter. Psycho 2000; 26: 209-223
     
  • Rossi, Piero; Winkler, Martin: Attention-Deficit-Disorder aus: ADD-Online: www.adhs.ch
     
  • Skrodzki, Dr. Klaus: Das Hyperkinetische Syndrom aus: Unser Kind ist hyperaktiv! Was nun?, Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung / Hyperaktivität e. V., Postfach 60, 91291 Forchheim, 1996http://www.adhs.ch/
     
  • Skrodzki, Dr. Klaus: Das Hyperkinetische Syndrom, Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung /Hyperaktivität e. V., Postfach 60, 91291 Forchheim, 1996
  • Quellen

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