Die beiden Therapieformen entwickelten sich aus der Erfahrungheraus, dass in der Einzelbehandlung zwar Erfolge zu erzielen, diese aber oftmals nur von begrenzter Dauer sind. Es gibt verschiedene Formen der Familientherapie, die auf unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen beruhen, wie z. B. die Psychoanalyse und die Verhaltenstherapie. Die Familientherapie geht davon aus, dass bei den Familienmitgliedern Selbstheilungskräfte vorhanden sind, die durch den Therapeuten mobilisiert werden können. Die Inanspruchnahme solcher Therapieformen ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Familienbeziehungen bereits massiv gestört und Konflikte ohne Hilfe von außen nicht mehr zu lösen sind. Die Familientherapie muss nicht ausschließlich auf die Familie begrenzt bleiben, sondern kann auch Lehrer und andere, für die Entwicklung des Kindes wichtige Personen mit einbeziehen (1, 2, 3,4).
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